Sollte die SPD bei Minderheitsregierungen auf Zustimmung der AfD setzen? Das schlägt Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Albig vor. Widerspruch kommt nicht nur von einem Ex-Regierungschef.
Nach einem Vorstoß von Schleswig-Holsteins früherem Ministerpräsidenten Torsten Albig diskutiert nicht nur die SPD über den Umgang mit der AfD. Albig rät seiner Partei, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. „Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben“, hatte Albig der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt.
Doch was genau meint der SPD-Politiker, der sich 2017 nach der verlorenen Landtagswahl aus der aktiven Politik zurückzog und seit 2023 für den Tabakkonzern Philip Morris arbeitet. Und wie reagieren die SPD und andere Parteien?
Torsten Albig
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