Anlässlich der nun zwei Jahre zurückliegenden Auslieferung von Maja T. nach Ungarn haben Rechtspolitiker der SPD, der Grünen und der Linken den deutschen Außenminister Johann Wadephul in einem offenen Brief aufgefordert, sich für eine Überstellung der in Ungarn inhaftierten Deutschen einzusetzen.
Die Linksextremistin Maja T. (vormals Simeon) wurde in Budapest zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren wegen schwerer Körperverletzung und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Initiiert wurde der Brief von den rechtspolitischen Sprechern der Linken, SPD und Grünen im Bundestag, Luke Hoß, Carmen Wegge und Helge Limburg, sowie der europapolitischen Sprecherin der Linken, Janina Böttger.
Konkret wird T. zur Last gelegt, im Jahr 2023 in Budapest als Mitglied der „Hammerbande“ mehrere tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten mit Teleskopschlagstöcken brutal zusammengeschlagen zu haben. Dabei seien laut der ungarischen Polizei neun Personen niedergeschlagen worden. Sechs davon hätten schwere Verletzungen erlitten.Die linken Rechtspolitiker vermuten, dass Maja T., die sich als „non-binäre Person“ versteht, in Ungarn unter schlechten Haftbedingungen leben muss. Im Dezember 2023 wurde der aus Jena stammende Linksextremist nämlich erst in Deutschland festgenommen und dann 2024 nach Ungarn ausgeliefert.
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