SPD-Chefin Bärbel Bas blamiert sich mit geschönten Zahlen

vor 9 Monaten

SPD-Chefin Bärbel Bas blamiert sich mit geschönten Zahlen
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Regierung Merz versucht sich dieser Tage in einer Optimismus-Offensive. So richtig erfolgreich ist das nicht. Inhaltlich. Aber betrachtet man es aus der Sicht der Komödianten, dann ist es reines Gold, was der Kanzler und seine Minister da bieten. Etwa Arbeitsministerin Bärbel Bas. Das Haus der SPD-Vorsitzenden stellt die neuen Arbeitslosenzahlen vor und titelt: „Leichte Verbesserung am Arbeitsmarkt“.

Weiter behauptet Bas’ Ministerium: „Die Zahl arbeitsloser Menschen ist im Oktober 2025 weiter gesunken.“ Das ist nicht so verkehrt, dass es Lüge genannt werden könnte. Tatsächlich ist von September auf Oktober die Zahl der Arbeitslosen um 44.000 auf 2,91 Millionen Menschen gesunken. Doch der Vortrag des Ministeriums ist genug Schwindel, um Bas offen auslachen zu dürfen. Denn was Bas’ Haus unter den Tisch fallen lässt: Im Vergleich zum Oktober 2024 ist die Zahl um 120.000 Betroffene gestiegen, wie die Agentur für Arbeit meldet. Bei einem Anstieg von rund 4 Prozent innerhalb eines Jahres von „weiter gesunken“ zu sprechen, kann nur die SPD-Vorsitzende, der nichts peinlich ist – oder die ein Gespür für Comedy hat.

Aber es geht noch peinlicher – und lustiger. „Insgesamt waren nach aktueller Hochrechnung im August rund 34,94 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt“, schreibt das Ministerium. Das seien 170.000 Beschäftigte mehr als im Juli. Nur: Die Agentur für Arbeit schreibt zum gleichen Thema: Demnach ist die Zahl der Beschäftigten von diesem Juli auf diesen August um 17.000 Betroffene gesunken. Laut vorläufigen Zahlen von August auf September um weitere 20.000 Betroffene.

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