CDU-Fraktionschef Jens Spahn wird gerade von seiner Vergangenheit als Bundesgesundheitsminister eingeholt. Es geht um Milliarden Euro, die er in den Corona-Jahren verpulverte. Dabei müsste sich auch sein Nachfolger Karl Lauterbach für die Verschwendung von Steuermilliarden rechtfertigen. Fakt ist: Der Staat gab in der „Pandemie“ Steuergelder in schwindelerregender Höhe aus – und niemand übernahm je Verantwortung.
Obwohl es – wie wir heute wissen und wie wir es damals schon hätten wissen können – nie einen Gesundheitsnotstand „von nationaler Tragweite“ gab, der autoritäre staatliche Maßnahmen nötig gemacht hätte, verhängte die Politik teils drakonische Maßnahmen, die nicht nur völlig unverhältnismäßig, sondern auch teuer waren.
Bis April 2023 beliefen sich die Gesamtkosten der Pandemie auf 439,7 Milliarden Euro, wovon 63,5 Milliarden Euro für Schutzausrüstung, Impfungen und Tests waren. 46,4 Milliarden Euro wurden allein für Tests, Impfzentren, Schutzmasken, Krankenhausausgleichszahlungen und Corona-Arzneimittel ausgegeben.
Massenhaft durchgeführte Bürger- und PCR-Tests an vollkommen gesunden und symptomfreien Menschen kosteten Milliarden. Da der Staat das Geld ausgab, als gäbe es kein Morgen, machten sich das auch Betrüger zunutze. Laut Schätzungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts entstand ein Schaden von bis zu 2 Milliarden Euro durch betrügerische Testzentren, die manchmal nur Dönerbuden waren, ohne dass es aufgefallen wäre.
„Kostenlose" Tests an gesunden Menschen kosteten den Steuerzahler Milliarden.
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