Der deutsche Sozialstaat hat 2025 eine neue Rekordmarke erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zahlte der Staat 751,2 Milliarden Euro an monetären Sozialleistungen aus. Das sind 41,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, ein Plus von 5,9 Prozent. Der langfristige Durchschnitt seit 1991 liegt bei 3,4 Prozent. Deutschland erhöht sein Sozialbudget also deutlich schneller, als es die Normalentwicklung erklären könnte.
Der größte Block ist die Rentenversicherung. Sie kostete 417,9 Milliarden Euro und damit 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen öffentliche Pensionen mit 95 Milliarden Euro, ebenfalls ein Plus von 5,1 Prozent. Schon diese beiden Posten zeigen, wie eng der Haushalt inzwischen von alten Leistungsversprechen eingeschnürt wird. Die Politik hat jahrzehntelang Ansprüche aufgebaut, die nun von immer weniger Nettozahlern getragen werden müssen.
Besonders hart fällt der Anstieg beim Arbeitslosengeld I aus. Die Ausgaben kletterten um 19,1 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro. Diese Zahl paßt zur Lage der deutschen Wirtschaft. Unternehmen streichen im Akkord Stellen, Investitionen bleiben aus, Energiepreise und Bürokratie stranguliert die verbliebenen Betriebe. Am Ende zahlt der Staat die sozialen Folgekosten einer Politik, die Arbeit verteuert und Produktion aus dem Land treibt.
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