Diese Rede zeigt einmal mehr, wie sehr Merz offenbar unter dem Pantoffel steht ...
Ausgerechnet auf der Internationalen Automobilausstellung in München (IAA Mobility) vermeidet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) klare Worte gegen das EU-Verbrenner-Verbot. Am Dienstag eröffneten Merz, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), VDA-Präsidentin Hildegard Müller und Münchens OB Dieter Reiter (SPD) DIE Leitmesse der deutschen Autoindustrie. Thema Nummer eins: das von Brüssel ab 2035 geplante Aus für neue Verbrenner-Pkw. Merz schaffte es nicht, Klartext zu sprechen. Ganz anders Unions-Kollege Söder!
Minutenlang schwafelte der Kanzler um den heißen Brei herum. Merz erwähnte das für die Automobilbranche und deutsche Wirtschaft tödliche Verbrenner-Verbot mit keinem Wort! Stattdessen ließ er über Umwege erkennen, dass er es ablehnt: Er wolle „Technologieoffenheit, keine Einengung auf eine einzige Lösung“. Zwar halte Deutschland am Umstieg auf E-Mobilität fest, „aber wir brauchen mehr Flexibilität in der Regulierung“. Grundsätzliche einseitige Vorgaben seien „der falsche wirtschaftspolitische Weg“, so Merz Richtung Brüssel – offenbar in der Hoffnung, dass man ihn dort versteht
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