Verkehrskameras gehackt, Mobilfunkmasten ausgeknockt: So trickreich lief die Operation gegen Khamenei

vor 5 Monaten

Verkehrskameras gehackt, Mobilfunkmasten ausgeknockt: So trickreich lief die Operation gegen Khamenei
Bildquelle: NiUS

Jahrelange akribische Geheimdienstarbeit des israelischen Mossad kulminierte in der gezielten Tötung des Ajatollahs Ali Khamenei und weiterer führender Köpfe in Teheran. Lesen Sie hier, wie der Enthauptungsschlag vorbereitet und durchgeführt wurde.

Der Oberste Führer der Islamischen Republik Iran wurde zusammen mit sieben „Mitgliedern der obersten iranischen Sicherheitsführung, die sich an mehreren Orten in Teheran versammelt hatten“, sowie etwa einem Dutzend Familienangehörigen und enger Vertrauter in nahezu zeitgleichen Angriffen innerhalb von 60 Sekunden getötet, heißt es aus israelischen Militärkreisen. Weitere 40 hochrangige iranische Führungspersonen kamen bei dem Angriff ebenfalls ums Leben.

Dass Israel den eigentlichen Machthaber persönlich ins Visier nehmen würde, war nicht unbedingt vorauszusehen, und wenn, dann rechnete man mit einem Angriff bei Nacht im Schutz der Dunkelheit – ähnlich wie beim Überraschungsangriff zu Beginn des zwölftägigen Krieges im Juni 2025. Doch die Raketen schlugen am helllichten Samstagmorgen ein.

Präzisionsschlag gegen den Gebäudekomplex der Führung.

Angesichts neuer Informationen über ein Treffen im Regierungskomplex in Teheran am Samstagmorgen hatten die Amerikaner und Israelis beschlossen, den Zeitpunkt anzupassen. Das Meeting sollte in einem Gebäudekomplex stattfinden, in dem sich die Büros des iranischen Präsidenten, des Obersten Führers sowie des Nationalen Sicherheitsrates befinden. Ein idealer Moment, um die größten Häupter der Hydra abzuschlagen.

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