Sie glauben an Jesus und nicht an den Regenbogen: Wie christliche Spieler den Profi-Fußball aufmischen

vor etwa 2 Monaten

Sie glauben an Jesus und nicht an den Regenbogen: Wie christliche Spieler den Profi-Fußball aufmischen
Bildquelle: NiUS

Im Fußball tobt ein Glaubenskrieg. Abseits von Turnierbäumen, Taktik und Torbilanz geht es um die Frage: „Wie viel Gott verträgt der Sport?“ Doch genau das wird bei muslimischen Kickern offenbar sportlicher gesehen, als bei christlichen.

Im aktuellen Kader der deutschen Nationalmannschaft stehen zwei Spieler, die aus ihrem Glauben keinen Hehl machen: Antonio Rüdiger, strenggläubiger Muslim, und Felix Nmecha, tiefgläubiger Christ. Beide haben mit ihren religiös geprägten Meinungsäußerungen schon für Ärger gesorgt, vor allem bei der Regenbogen-Bubble. Über die Weigerung, ein Zeichen für die queere Community zu setzen, schreibt das Fußball-Magazin 11 Freunde: „Das religiöse Gewissen meldet sich verlässlich immer nur dann, wenn es um ein bisschen Solidarität etwa mit homosexuellen Menschen geht.“

Doch zwischen den beiden Nationalspielern gibt es einen Unterschied: Nmechas evangelikaler Glaube gilt vor allem Linken als problematisch, während es bei Antonio Rüdigers Islamistenfinger und seiner Kopf-ab-Geste nur ein Shitstörmchen gab. Im Champions-League-Achtelfinale hatte er 2025 Fans mit einer „Kopf-ab“-Geste provoziert.

Nmecha wiederum gehört einer wachsenden Schar von Fußballprofis an, die ihren christlichen Glauben öffentlich zeigen und, etwa auf dem Rasen kniend, beten, sich bekreuzigen oder gar mit einer Bibel daherkommen. Ex-Bayern-Star David Alaba bekennt sich zur protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, und der Brasilianer Neymar gilt als Neo-Evangelikaler: Mehrmals trug er ein Stirnband mit der Aufschrift „100 % Jesus“.

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