Die 33 Empfehlungen der Rentenkommission haben nicht nur eine hitzige Debatte in Deutschland zwischen Bundesregierung, Gewerkschaften, Ministerpräsidenten und der Wirtschaft ausgelöst – sie reißen auch ein neues und zusätzliches Loch von mindestens 5,8 Milliarden Euro in den ohnehin schon löchrigen Bundeshaushalt von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD).
Klingbeil hatte seiner Partei-Kollegin und Sozialministerin Bärbel Bas den Auftrag erteilt, 4 Milliarden Euro bei der Rente einzusparen. Im laufenden Jahr schießt der Bund die Rekord-Summe von 127,8 Milliarden Euro Steuergeld als sogenannten „Bundeszuschuss“ in die Rentenkasse, damit der nicht das Geld ausgeht und versicherungsfremde, von der Politik gewollte Leistungen bezahlt werden können.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat eine neues Haushalts-Loch.
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