Weil der Verein „Frauenheldinnen“ Laura Hannah Holstein, (die NIUS aufgrund einer Gerichtsentscheidung, gegen die Rechtsmittel eingelegt wurden, als Frau bezeichnen muss) als Mann und potenziellen Spanner bezeichnet hat, geht Holstein nun gegen den Verein vor. Brisant: HateAid ist im Gerichtsschriftsatz als Zustelladresse von Laura Hannah Holstein angegeben.
HateAid, ein Verein, der teils steuer- und teils spendenfinanziert ist, gibt eigentlich an, für Opfer von Hass und Hetze einzustehen. Nun vertritt er offenbar Laura Hannah Holstein gegen den einen Frauenrechtsverein. Eva Engelken, Vorsitzende des Vereins „Frauenheldinnen“, kritisiert das Vorgehen: „Es hat nichts mit Hass zu tun, einen Mann als Mann zu bezeichnen. Es ist schlichtweg eine biologische Tatsache und keine Beleidigung.“
Der aktuelle Rechtsstreit hat eine längere Vorgeschichte, die bis ins Jahr 2024 zurückreicht. Damals sorgte ein Konflikt um ein Frauen-Fitnessstudio in Erlangen bundesweit für Aufmerksamkeit. Die Betreiberin Doris Lange hatte sich geweigert, Laura Hannah Holstein Zugang zu ihrem Studio zu gewähren. Der Fall entwickelte sich schnell zu einem Grundsatzstreit über Frauenräume, Selbstbestimmung und Antidiskriminierungsrecht.
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