Rassistisches ÖRR-Kinderformat geht offline

vor 3 Monaten

Rassistisches ÖRR-Kinderformat geht offline
Bildquelle: Tichys Einblick

Kurz vor dem Launch einer europäischen Social-Media-Plattform hat X einmal mehr bewiesen, wie wichtig das Medium ist, dessen Nutzer auch gegenüber etablierten Medien Kontrollfunktionen wahrnehmen, seit Rundfunkräte sich dieser Aufgabe verweigern und Redaktionen systematisch ihre Sorgfaltspflichten verletzen.

Ausgehend von Katharina Schmieder, die mit dem Account Critical Cat handwerkliche Fehler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufdeckt, und dem ÖRR Blog, der in ähnlicher Weise Fehlberichterstattung, Irreführung und Desinformation offenlegt, rückte jüngst das öffentlich-rechtliche Kinderfernsehen in den Fokus.

Zuerst wies Critical Cat auf die rassistischen Inhalte der im Kinderkanal (KiKA) ausgestrahlten Sendung Moooment! hin: In einem fiktiven Computerspiel namens „Almaniac“ wird eine „deutsche Oma“ als Gegner inszeniert, gegen die sich ein Kind mit augenscheinlichem Migrationshintergrund wehren soll. Nachdem sie besiegt ist, stürzt sie in einen Fluss, der braunes Wasser führt.

Die Sendung vermittelt Kindern, dass Fragen nach ihrer Herkunft, der Hinweis darauf, dass ausländische Namen schwierig auszusprechen oder zu merken seien, oder auch einfach „typisch“ deutsches Essen wie Bratwurst rassistisch seien.

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