Dass der äußerst linkslastige Herr Restle, jahrelang Leiter und Moderator des Politmagazins Monitor, nun nach Nairobi wechselt, mag ja ein Grund zur Freude sein. Warten wir ab, ob sich sein Nachfolger unterscheidet. Egal: Es hilft nichts mehr. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht mehr zu retten.
Die jüngsten Fernsehskandale dürften bei den meisten noch im Gedächtnis sein: Ein Bericht über die Abschiebungspraxis in den USA wurde mit Videosequenzen untermalt, die bestens geeignet waren, diese Praxis als besonders unmenschlich zu zeigen. Doch eine der Sequenzen war KI-generiert und die andere entstammte einem gänzlich anderen Kontext. Auch werden gern Passanten zu ihrer Meinung befragt, die Mitarbeiter beim Sender sind. Jüngste Studien zeigen, dass nur etwa 55 Prozent der Zuschauer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für vollkommen vertrauenswürdig halten, im Westen mehr Menschen als im Osten.
Und doch möchte man Geld, mehr Geld, immer mehr. Auch Menschen wie ich, die das „Angebot“ nicht oder kaum nutzen, müssen blechen. Dabei gibt es nicht nur Einsparmöglichkeiten zu Hauf, es wird auch bereits eingespart: etwa beim Hörfunk. Natürlich nicht bei den Chefs und Chefchen, sondern beim „Content“, und das trifft die Mitarbeiter. Die Nachrichten sind kaum der Rede wert. Und haben oft einen Bias. Obzwar der ÖRR ein weit gespanntes Korrespondentennetz unterhält, bietet etwa der private und ohne Zwangsgelder existierende „Kontrafunk“ weit mehr Informationen aus aller Welt.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










