Diejenigen Menschen, die von den stetig steigenden Heizkosten noch nicht in die Knie gezwungen wurden, können diesen Sonntag bei einer wohligen Wohnzimmer-Temperatur von 20 bis 22 Grad verbringen. Sie haben daheim also die Wohlfühltemperatur, die der Deutsche Mieterbund als verpflichtend für Vermieter nennt. Damit ist aber auch klar, dass Sie nicht in den Berliner Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde wohnen.
Seit der Entdeckung des kontrollierten Feuermachens, nach Stand der Wissenschaft vor 200 bis 400 Millionen Jahren, ermöglicht Wärme Leben. Ein Stromausfall ist kein bloßer Komfortverlust, sondern ein Anschlag auf den Alltag, der Leben kosten kann: Kein Licht, keine Heizung, kein Warmwasser, kein Telefon, kein Herd, kein Backofen. Handys können nicht geladen werden, Kühlschränke und Gefriertruhen funktionieren nicht mehr, Lebensmittel verderben, die Milch für das Babyfläschchen bleibt kalt und wer beim Stromausfall im Aufzug steckte, muss von der Feuerwehr befreit werden. Potenziell tödlich ist Stromausfall für Pflegebedürftige und chronisch Kranke, wenn lebensrelevante Geräte ausfallen. Die Feuerwehr musste Patienten in betroffenen Kliniken und Altenheimen verlegen, jetzt kämpft sogar die Bundeswehr an der Kältefront und Schulen bleiben bis Mittwoch geschlossen.
Ein Stromausfall im Wintermonat Januar, wie er am Samstag um sechs Uhr früh eintrat, zeigt wie verwundbar eine moderne Großstadt ist, wenn ihre Stromversorgung gezielt gestört wird. Mit blankem Zynismus kommentieren die Linksterroristen der „Vulkangruppe“ in einem Bekennerbrief ihren Anschlag: „Unsere gemeinwohlorientiere Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die CO₂-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammenhängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen.“
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










