Zack, ohne großes Aufsehen wurde die Anpassung des Emissionshandels im Bundestag beschlossen. Der Grund: Eine neue EU-Richtlinie schreibt dies vor. Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, diese Vorgabe bis spätestens Ende 2025 in nationales Recht zu überführen. Das Gesetz, das den neuen CO2-Preis regelt, wird unter dem Begriff ETS-II zusammengefasst. Mit der Entscheidung wurde die Umsetzung von ETS-II für die Sektoren Wärme und Verkehr offiziell bestätigt. Bisher waren diese Bereiche ausgenommen und mussten nichts zahlen.
Das nun verabschiedete Gesetz wird höhere Kosten zur Folge haben und wahrscheinlich zu einem Preisschock ohne Vorwarnung in Deutschland führen. Der Grund: Das neue CO2-Preismodell setzt keinen fixen Preis fest, sondern orientiert sich an einem Emissionshandelssystem, das einer Börse ähnelt.
Unternehmen, die Emissionen verursachen, sind gezwungen, entsprechende Zertifikate zu erwerben. Die EU legt regelmäßig fest, wie viele dieser Zertifikate insgesamt verfügbar sind und reduziert deren Anzahl schrittweise. Dies führt zu einem Preisdruck, der sich durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei den Emissionszertifikaten ergibt.
Das gerade verabschiedete Emissionshandelsgesetz wird die Preise massiv steigen lassen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










