Euro-News und viele andere meldeten: „Anti-Immigrations-Demonstrationen in mehr als 80 Städten“, darunter Warschau, Krakau, Danzig und Posen statt. Unter Slogans wie „Stoppt die Einwanderung“ und „Hier ist Polen“ forderten Teilnehmer eine restriktivere Migrationspolitik. Auf zahlreichen Transparenten waren nationalistische Parolen zu lesen, vereinzelt wurden auch antimuslimische Symbole gezeigt.
In Warschau kam es laut Polizei zu einem Zwischenfall, als rechtsgerichtete Hooligans des Fußballklubs Legia Warschau eine Gruppe von Gegendemonstranten angriffen. Die Polizei schritt ein und nahm mehrere Personen vorübergehend fest – darunter auch eine bekannte Antifa-Aktivistin, die sich zu nahe an den Protestzug der Konfederacja bewegt hatte. Ansonsten verliefen die Demonstrationen nach Polizeiangaben weitgehend friedlich.
Parallel dazu fanden in mehreren Städten Gegendemonstrationen statt. Unter dem Motto „Stoppt den Faschismus“ waren einige Hundert auf der Straße als „Zeichen gegen Nationalismus und Intoleranz“.
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