Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) filtert soziale Netzwerke auf sogenannte „Hasskommentare“, die sich gegen die Sportler richten. Die Nutzer-Beiträge werden gespeichert und teils an Ermittlungsbehörden weitergeleitet. Dabei gerät auch legitime Kritik an den sportlichen Leistungen des deutschen Teams ins Visier.
Wie der zugrunde liegende KI-Filter funktioniert, erklärt DOSB-Sportchef Olaf Tabor: In einem ersten Schritt werden die Accounts der Sportler in sozialen Netzwerken „in Echtzeit“ gescannt und kritische Kommentare für die Sportler selbst ausgeblendet. Alle herausgefilterten Kommentare werden vom DOSB gespeichert und dann in einem „internen Managementsystem“ durch einen weiteren Filter geschickt. Dieser unterscheidet dann noch einmal und überprüft „auf Bedrohungen, Beschimpfungen, Volksverhetzung, aber auch auf ‚soziale Belästigung‘ sowie Hassrede im Allgemeinen“, wie Tabor ausführt.
Bei Letzterem handelt es sich allerdings keineswegs um Straftatbestände, sondern um die subjektive Bewertung kritischer Meinungsäußerungen. Auch solche legitimen Äußerungen werden demnach vom System des DOSB gespeichert.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










