Österreichs Bundesregierung hat kein rettendes Flugzeug

vor 5 Monaten

Österreichs Bundesregierung hat kein rettendes Flugzeug
Bildquelle: Tichys Einblick

Auch 17.700 Österreicher sitzen derzeit in der vom Krieg betroffenen Region des Nahen Ostens fest. Während sich andere Staaten um koordinierte Evakuierungen bemühen, wirkt die österreichische Bundesregierung auffallend unvorbereitet – und sogar handlungsunfähig. Besonders brisant: Das Bundesheer kann keine Luftbrücke einrichten, weil keine der beiden Transportmaschinen vom Typ Lockheed C-130 Hercules einsatzbereit ist.

Der Krieg im Nahen Osten hat weite Teile des zivilen Flugverkehrs zum Erliegen gebracht: Der Luftraum über mehreren Staaten bleibt für Linienmaschinen gesperrt. Für tausende österreichische Staatsbürger bedeutet das: Kein regulärer Heimflug, keine Planungssicherheit. Und aus Wien kommen keine Informationen, wie die Bundesregierung den tausenden gestrandeten Menschen helfen möchte. Besonders betroffen sind Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten, aber auch in anderen Staaten der Region.

Zwar verweist das Außenministerium auf laufende diplomatische Bemühungen und konsularische Unterstützung, doch konkrete Rückholaktionen sind nicht in Sicht. Stattdessen sollen Busse organisiert werden, um Österreicher von Abu Dhabi nach Saudi-Arabien zu bringen. Von dort aus müssten Betroffene ihre Weiterreise selbst organisieren – ein Vorgehen, das angesichts der angespannten Sicherheitslage als riskant und unkoordiniert kritisiert wird.

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