Die nicht wirklich geringe Summe an Steuergeld fließt in das Projekt der österreichischen Choreografin und Performerin Florentina Holzinger. Zahlreiche Kritiker auf den Social-Media-Plattformen sprechen von einer durchaus problematischen Verwendung von öffentlichen Mitteln und von einem Kunstverständnis, das sich zunehmend von der breiten Öffentlichkeit entfernt.
Der österreichische Beitrag trägt den Titel „Seaworld Venice“ und soll den Pavillon in den Giardini in eine hybride Erlebniswelt verwandeln. Der Urin-Badetag sei eine Mischung aus Unterwasserpark und „sakralem Raum“. Inhaltlich kreise das Projekt laut offizieller Ankündigung um Themen wie Verschmutzung, Körperlichkeit und Transformation.
Der für Normalbürger wohl etwas ungustiöse experimentelle Zugang zur Umwelt- und Gesellschaftskritik sorgt durch konkrete Details für Irritationen: Laut Medienberichten sollen menschliche Ausscheidungen – konkret in WC-Anlagen gesammelter Urin von Biennale-Besuchern – Teil der Inszenierung werden. Mobile Toiletten vor Ort und Tanks im Inneren des Pavillons seien demnach zentrale Elemente der Performance.
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