Ode an die Eier

vor etwa 1 Jahr

Ode an die Eier
Bildquelle: NiUS

Woran denken Sie, liebe Leser, wenn Sie das Wort „Hühnerei“ hören? Hoffentlich nicht an das eine Wort, denn das klingt böse – das Wort Cholesterin. Es ist nicht lange her, da hat man Hühnereier verteufelt – und zwar weltweit. Lange Zeit galt das Ei als ein Lebensmittel, das man mit Vorsicht genießen sollte. Denn Eier enthalten recht viel Cholesterin: 100 Gramm Ei (rund zwei kleine Eier) haben etwa 300 Milligramm Cholesterin. Das Problem: Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

So weit, so schlecht. Was man erst seit kurzem weiß, hat die Neue Zürcher Zeitung jetzt mit wissenschaftlichen Zahlen der schweizerischen Gesundheitsbehörden belegt: Das Cholesterin im Blut steigt nicht automatisch, wenn wir etwas Cholesterinhaltiges essen. Denn vor allem die Leber reguliert den Cholesterinspiegel. Wie gut das funktioniert, bestimmen auch die Gene. Manche Menschen haben also unabhängig von ihrem Lebenswandel eine Veranlagung für zu hohe Cholesterinwerte.

Ein gesundes Frühstück: Zwei Spiegeleier und eine Scheibe Vollkornbrot.

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