Eine Serie von Brandanschlägen auf Kältebusse der Berliner Stadtmission sorgt in der Nach-Weihnachtszeit für Wirbel. Nun stellt sich heraus: Bei dem 43-jährigen Mann, der beim zweiten Anschlag auf frischer Tat ertappt wurde, handelt es sich um einen obdachlosen ungarischen Staatsbürger.
Der Täter soll laut Polizei einen Alkoholpegel von 1,6 Promille gehabt haben. Er hat in Deutschland keine Meldeadresse, gehört also selbst zur potenziellen Hilfsgruppe der Kältebusse. Der ungarische Staatsbürger befindet sich momentan in Polizeigewahrsam. Die Berliner Polizei bestätigte gegenüber NIUS seine Staatsangehörigkeit.
Am Neujahrstag um 14:30 Uhr erwischte ihn das Sicherheitspersonal der Berliner Stadtmission, wie er in der Lehrter Straße in Berlin-Moabit eines der Fahrzeuge der Obdachlosenhilfe anzündete. Der Bus ist zerstört und kann nicht wieder eingesetzt werden.
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