NIUS-Werbekampagne führt zu linkem Nervenzusammenbruch

vor etwa 2 Monaten

NIUS-Werbekampagne führt zu linkem Nervenzusammenbruch
Bildquelle: NiUS

Die neue NIUS-Werbekampagne in Berlin hat eine Debatte losgetreten, die weniger mit den Inhalten der Werbebotschaften, dafür aber viel mit dem Zustand unseres öffentlichen Diskurses zu tun hat.

Die Forderungen nach Verboten in der U-Bahn zeigen, wie groß die Angst vor einer neuen, dezentralen Medienlandschaft wirklich ist. Wenn sich das eigene Weltbild aber allein durch die bloße Sichtbarkeit abweichender Meinungen bedroht fühlt, hat das nichts mit der Werbung an sich zu tun, sondern beweist, dass die alten Gatekeeper ihre Macht verlieren und damit überhaupt nicht klarkommen.

In der aktuellen Folge von „Gio unzensiert“ analysiere ich, warum dieser Streit symptomatisch für den Kampf um die Deutungshoheit ist. Mir geht es um die Frage, wer die Regeln im öffentlichen Raum definiert, und warum der Versuch, Meinungsvielfalt durch Verbote zu regulieren, zum Scheitern verurteilt ist.

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