Neuer CDU-Plan zum Bürgergeld: Deutschlandticket soll Geldleistung ersetzen

vor etwa 2 Monaten

Neuer CDU-Plan zum Bürgergeld: Deutschlandticket soll Geldleistung ersetzen
Bildquelle: NiUS

In der Debatte um Bürgergeld und Transferleistungen kommt ein neuer Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen: Nach Informationen der Bild könnten Bürgergeldempfänger künftig automatisch ein Deutschlandticket erhalten – allerdings nicht zusätzlich, sondern anstelle eines Teils ihrer bisherigen Geldleistungen.

Hintergrund ist der sogenannte Mobilitätsanteil, der bereits im Bürgergeld enthalten ist. Alleinstehende erhalten derzeit rund 50 Euro monatlich für Mobilität und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Wie dieses Geld tatsächlich verwendet wird, wird allerdings nicht kontrolliert. Leistungsbezieher können frei darüber verfügen. Kritiker bemängeln deshalb, dass die Mittel oft überhaupt nicht für Bus- oder Bahntickets genutzt würden.

Politiker aus Nordrhein-Westfalen schlagen nun vor, den Mobilitätsanteil zu streichen und stattdessen allen Bürgergeldempfängern direkt ein Deutschlandticket bereitzustellen. Unterstützung kommt unter anderem aus der CDU im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Befürworter sehen darin mehr soziale Gerechtigkeit und eine bessere Teilhabe am öffentlichen Nahverkehr.

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