Lyten heißt das neue Ass im Ärmel der Ökozentralplaner aus Brüssel. Der 2015 gegründete kalifornische Batteriehersteller soll den Scherbenhaufen zusammenkehren, den der ehemalige Wirtschaftsminister Robert Habeck im kongenialen Zusammenspiel mit der EU-Kommission und dem Land Schleswig-Holstein mit der Pleite der Firma Northvolt hinterlassen hat.
Kurz bevor Habeck sich nach seinem Abschied als Minister nach Dänemark absetzte (sein Bundestagsmandat wird er selbstverständlich weiterhin wahrnehmen), wurde dem Steuerzahler die Rechnung für das grüne Subventionsdebakel präsentiert: Diese belief sich bislang auf rund 900 Millionen Euro, von denen der Bund den entstandenen Verlust der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von 600 Millionen übernimmt, während das Land Schleswig-Holstein eine Garantie in Höhe von 300 Millionen Euro eingegangen war.
Nach Information des Handelsblatts dürfte womöglich noch ein weiterer dreistelliger Millionenbetrag hinzukommen. Demnach hatte die damalige Große Koalition 2020 eine 80-Prozent-Garantie für Bankkredite von Northvolt in Höhe von 525 Millionen US-Dollar übernommen. Da ein Großteil dieser Kredite noch offen steht, beläuft sich das noch bestehende Ausfallrisiko des Bundes auf rund 376 Millionen Euro. Der Gesamtverlust für den Steuerzahler könnte sich also auf etwa 1,3 Milliarden Euro summieren.
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