Wer die Nase voll hat vom Propagandamuff der Eigentümer von „Unsere Demokratie“, wer die Lügengeschichten, verbreitet von „unseren Medien“, nicht mehr hören oder sehen kann, mache sich auf den Weg nach „drüben“. Genau: In die „Zone“. Dort weht ein erfrischend kühler Wind. Jedenfalls in Dresden. Oder in Pirna.
Als es die DDR noch gab, wurde sie im Westen besonders innig geliebt: als das „bessere“, das antifaschistische Deutschland. Und so wehrten sich brave westdeutsche Intellektuelle gegen den „Anschluss“ der DDR an die Bundesrepublik, gegen ihren „Ausverkauf“, gegen ihre „Kohlonisierung“. „Mailand statt Leipzig“ skandierte eine mutige Kulturdezernentin aus Frankfurt am Main und viele fürchteten, so ein größeres Deutschland könne ja nur zu einem „Großdeutschland“ aufwachsen.
Auf die Wiedervereinigung folgte Liebesentzug. „Dunkeldeutschland“ nannte Joachim Gauck die Zone, in der angeblich Rechtsradikale patrouillierten, kleine Jungen im Schwimmbad ertränkten und in Chemnitz Ausländer jagten. Ja, hätten sie doch ihre DDR behalten!
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