Im Iran herrscht mittlerweile Ausnahmezustand. Die Massenproteste gegen das verhasste Mullah-Regime gehen auch nach mehr als zwölf Tagen weiter.
Am Freitagabend gingen Zehntausende von Menschen in Teheran sowie in über 50 weiteren Städten, darunter Täbris und Maschhad, auf die Straße. Mit Rufen wie „Tod dem Diktator“ fordern sie das Ende der Islamischen Republik. Kurdische Städte sind im Generalstreik.
Während der Nacht gingen die Proteste und Demonstrationen weiter. In Teheran wurden Gebäude des Regimes unter Applaus angezündet, wie der Journalist Amirhossein Miresmaeili auf X postet.
In den Stadtzentren blieb die Lage auch in der vergangenen Nacht extrem angespannt. Berichte von Iran International deuten darauf hin, dass die Basidsch-Milizen in Wohnvierteln patrouillieren, um die Menschen einzuschüchtern und von Protesten abzuhalten.
Nach Informationen, die auf X kursieren, wurde auch in der Geburtsstadt von Ajatollah Ali Khamenei protestiert. Ein Video auf X soll zeigen, wie Menschen ein Gebäude der Revolutionsgarden anzünden und Bilder des früheren Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Soleimani, in Brand setzen.
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