Friedrich Merz, hör die Signale, es ist das letzte Gefecht

vor 11 Monaten

Friedrich Merz, hör die Signale, es ist das letzte Gefecht
Bildquelle: Tichys Einblick

Um 19,2 Prozent ist die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen von Juli 2024 auf Juli 2025 gestiegen. Höhere Zahlen meldete das Statistische Bundesamt nur im vergangenen Oktober, als es ein Anstieg von 22,9 Prozent war. Allerdings beruhte der auf einem entsprechend niedrigeren Ausgangswert. Die Zahlen sind alarmierend – und es sind verspätete Boten. Denn in die Statistik fließen die Insolvenzen erst, wenn das zuständige Gericht dazu entschieden hat.

Diese Horrorzahlen sind also noch nicht die Bilanz des neuen Bundeskanzlers. Es sind die verheerenden Daten der Ampel. Ihres Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) und ihres Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne). Dass deren Politik ruinös war, haben die Wähler gespürt und sie im Februar aus dem Amt gejagt. Doch wie schlimm die Zahlen sind, kommt erst jetzt raus – auch weil das Statistische Bundesamt seine Daten entscheidend nach unten korrigieren musste.

Noch ist es nicht die Wirtschaftskrise des neuen Bundeskanzlers. Aber Friedrich Merz (CDU) ist auf dem besten Weg, sie zu seiner Krise zu machen. Auch weil er, wie gehabt, seine Versprechen bricht. Vor der Wahl hat er zugesagt, die Politik Scholz und Habecks korrigieren zu wollen. Doch tatsächlich übernimmt Merz diese und steigert sie ins Extreme – etwa durch das Aufweichen der Schuldenbremse und 850 Milliarden Euro neuer Schulden. Der Verband “Die Familienunternehmer” spricht von “Alarmsignalen”. Überhört Merz diese, wird seine erste Wahlperiode sein letztes Gefecht.

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