Trotz Dauerkrise: 11 Millionen Euro für Ex-Bahnmanager

vor 4 Monaten

Trotz Dauerkrise: 11 Millionen Euro für Ex-Bahnmanager
Bildquelle: Tichys Einblick

Nach Informationen aus Unternehmenskreisen erhielten mehrere Topmanager, die im Jahr 2025 ihre Posten räumen mussten, hohe Entschädigungszahlungen. Insgesamt geht es um Summen in zweistelliger Millionenhöhe – und diese Beträge werden trotz der schwierigen finanziellen Lage des Konzerns überwiesen.

Besonders hoch fällt die Abfindung für den ehemaligen Bahnchef Richard Lutz aus. Der langjährige Vorstandsvorsitzende verließ seinen Posten im Herbst vergangenen Jahres vorzeitig. Nach Jahren voller Probleme im Bahnverkehr und wachsender Kritik endete seine Amtszeit früher als geplant. Für das vorzeitige Vertragsende soll er eine Entschädigung in Höhe von 3,4 Millionen Euro erhalten haben, berichtet die BILD.

Auch Daniela Gerd tom Markotten, die im Vorstand für Digitalisierung verantwortlich war, musste 2025 gehen. Ihr Aufgabenbereich wurde im Zuge von Sparmaßnahmen vollständig neu strukturiert und schließlich aufgelöst. Trotz dieser Einschnitte erhält die ehemalige Digitalchefin laut Berichten eine Abfindung von 2,9 Millionen Euro.

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