In Deutschland leben laut Mikrozensus 2025 gegenwärtig 3,3 Millionen Menschen, die seit 1950 „aus Gründen von Flucht und Vertreibung“ nach Deutschland eingewandert sind, teilt das Statistische Bundesamt aus Anlass des „Weltflüchtlingstags“ am kommenden Samstag mit.
Dazu kommen nach Berechnung der Statistiker rund 713.000 Menschen, die als Vertriebene des zweiten Weltkriegs vor 1950 auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland gelangt sind und im Durchschnitt bereits 85 Jahre alt sind.
Die Jahresgrenze „1950“ ist irreführend, wie sich aus der Aufschlüsselung des Statistischen Bundesamts selbst ergibt. Von den 3,3 Millionen der „nach 1950“ aus Gründen von Flucht, Asyl oder „internationalem Schutz“ zugewanderten Wohnbevölkerung ist ein Drittel, rund 1,1 Millionen, allein in den Jahren 2022 bis 2025 ins Land gekommen, ein weiteres Drittel, etwa 1,2 Millionen, zwischen 2014 und 2021. 832.000 Menschen oder jeder vierte kam aus der Ukraine, 732.000 aus Syrien. Weitere 316.000 stammen aus Afghanistan und 186.000 aus dem Irak.
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