Migration: falsches Spiel mit Robert Habeck

vor mehr als 1 Jahr

Migration: falsches Spiel mit Robert Habeck
Bildquelle: Tichys Einblick

Kurz nach dem Attentat in München am Donnerstagnachmittag ist im Internet der Aufruf zu einer Kundgebung herumgegangen, die nach dem Anschlag kurzfristig in München für Donnerstagabend angemeldet wurde:

Das ist keine Satire. Der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz sieht es als Beleg für eine linke Kollektivneurose, wahlweise für eine Massenpsychose. Mit weiteren Beispielen dafür wurden wir den gesamten Donnerstagabend über gequält.

Zum Beispiel – und unvermeidbar – im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Da sagt ZDF-Millionärin Maybrit Illner in ihrer Sendung allen Ernstes den Satz:

„Das, was in München passiert ist, ist ja eine Sicherheitskrise und keine Migrationskrise.“

Zum Beispiel – und ebenso unvermeidbar – auf dem Kurznachrichten-Portal X. Da schreibt der „Linke“-Politiker Cansu Özdemir:

Da ist also offenbar irgendwie und unglücklicherweise ein PKW mit einer Menschenmenge kollidiert. Ja, selbstfahrende islamistische Autos sind die Geißel unserer Zeit.

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Seit dem Ende der Ampel am 6. November 2024 ist Wahlkampf. Seit diesem Tag hat es in Deutschland 477 gemeldete Messerattacken mit Verletzten, Schwerverletzten oder Todesopfern gegeben (Stand: 14. Februar 2025).

In diese Zeit fallen auch drei verbrecherische Großereignisse durch Asylbewerber: die Todesfahrt eines saudischen Staatsbürgers auf einem Weihnachtsmarkt in Magdeburg am 20. Dezember 2024, der Messer-Doppelmord eines Afghanen in Aschaffenburg am 22. Januar 2025 und jetzt das Auto-Attentat in München am 13. Februar 2025, wiederum durch einen Afghanen.

Kein Wunder, dass Migration das alles überragende Thema dieses Wahlkampfs ist.

Daran kommt auch Robert Habeck nicht vorbei. Seine Leib-und-Magen-Geschichte, das Klima, verliert seit zwei Jahren kontinuierlich an Bedeutung. Das zeigen aktuelle Zahlen der „Forschungsgruppe Wahlen“. Renten und soziales Gefälle in Deutschland dümpeln auf der Prioritätenliste der Deutschen ebenfalls weit unten vor sich hin.

Schließlich ist zuletzt der Versuch gescheitert, für die Bundesrepublik die rechte Gefahr auszurufen und den Nazi-Teufel an die Wand zu malen: Die Aufmärsche der staatlich alimentierten Zivilgesellschaftssimulation verfangen nicht. Die Wähler halten das Thema „AfD/Rechte“ um Lichtjahre für unwichtiger als „Ausländer/Integration/Flüchtlinge“.

Offenbar haben Robert Habeck und seine Entourage erkannt, dass sie Migration und Kriminalität (und migrantische Kriminalität) im Wahlkampf nicht weiträumig umfahren können. Dabei ist aber auch klar, dass die grüne Partei nicht nur „migrationsfreundlich“ ist. Diese Formulierung ist eine unzulässige Untertreibung. Tatsächlich herrscht im schrumpfenden grünen Milieu eine psychologisch radikal anti-deutsche Ideologie der offenen Grenzen: Migranten sollen in unbegrenzter Zahl kommen und dann auch hierbleiben.

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