Von Migranten zu Tode getreten: Der Lynchmord an Louis (17) erschüttert Frankreich

vor 28 Tagen

Von Migranten zu Tode getreten: Der Lynchmord an Louis (17) erschüttert Frankreich
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist die Top-Nachricht in den großen französischen Medien, nicht nur im Nachrichtensender CNews, auch im Figaro: Ein 17-Jähriger wurde in Narbonne von einer Migrantengruppe auf offener Straße bzw. auf einer Baustelle zu Tode geprügelt. Das geschah am vergangenen Freitagabend am Quai d’Alsace. Das Opfer, Louis, wurde erst am nächsten Morgen von einem Arbeiter gefunden. Louis lebte noch, war jedoch in kritischem Zustand, mit vielfachen Verletzungen und Blutergüssen im Gesicht. Er kam ins Krankenhaus von Narbonne, wurde dann noch als Notfall nach Perpignan gebracht. Über Tage lag er im Koma.

Gleichzeitig fiel der Polizei ein Video auf, das offenbar einer der Täter aufgenommen und auf einer Social-Media-Plattform veröffentlicht hatte. Das Video ist öffentlich zugänglich. Man sieht darin ein am Boden liegendes Opfer. Teils treten ihn die umstehenden Jugendlichen reihum mit unerhörter Brutalität, dann wieder kniet sich einer neben den regungslosen Körper, um enthemmt auf den Kopf einzuschlagen. Ein ursprünglich separates, zweites Video zeigt den am Boden liegenden schwer atmenden Louis, wie im Hohn. Einer der Täter präsentiert dazu zwei Finger wie im Victory-Zeichen und dann seine Faust, dazu streckt er grinsend die Zunge heraus.

Durch die Videos konnten die Täter identifiziert und festgenommen werden. Gegen fünf Personen wird wegen versuchten Mordes ermittelt, drei davon sind minderjährig. Während der Untersuchungsrichter diesen Ermittlungsauftrag erteilte, erlag Louis am 23. Juni seinen Verletzungen. Damit hat sich auch der Tatvorwurf faktisch von versuchtem Mord zu Mord verändert.

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