Der studierte Maschinenbauer Udo Dinglreiter ist seit Anfang des Jahres Chef des Industrieverbands Gesamtmetall. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht er über mangelnde Reformen und den Zorn vieler Unternehmer über die Bundesregierung.
NIUS dokumentiert wichtige Aussagen.
„Auch ich wünsche mir deutlich mehr Geschwindigkeit. Die Probleme im Land sind bekannt, aber die notwendigen, tiefgreifenden Reformen wurden immer noch nicht umgesetzt. Das beunruhigt Unternehmer und Arbeitnehmer. Die Menschen sehen die Notwendigkeit von Reformen. Sonst werden weiterhin Arbeitsplätze abgebaut, mehr Prozesse verlagert, weniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt. Das ist eine Spirale nach unten. Ich kann das Unverständnis nachvollziehen.“
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