Das mag Merz. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) soll er US-Rubio sehen, Ukraine-Selenskyj treffen und im „E3-Kreis“ Frankreichs Macron und Britanniens Starmer – und endlich keinen aus Berlin-Mitte, oder am Ende doch?
US-Rubio kommt zur MSC, um mit Außenministern bilaterale Zusammenarbeit in der euro-atlantischen Sicherheit zu besprechen. Dann reist Rubio sofort nach Bratislava und Budapest. Zur neuen US-Sicherheitsstrategie gehört die Wiederherstellung der „Energiedominanz“. Slowakei und Ungarn importieren weiterhin Öl aus Russland und wollen gegen den geplanten Gas-Stopp der EU klagen. Zur Sicherheitsstrategie zählt auch, die „politischen Verbündeten in Europa“ zu unterstützen, den wachsenden Einfluss patriotischer europäischer Parteien, die „Anlass zu großem Optimismus“ gäben, und „Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren“. – Interessant wird sein zu sehen, wie Rubio auf Macron reagiert, der gesagt hat, Trump lehne die EU offen ab und wolle sie auflösen.
Gern wird Merz erfreulich fern von Berlin, wo alles schief geht, in München sein, wo es um Rüstung geht, um Rüstung und Rüstung. Da können er und die ganze Classe Politique die Augen davor verschließen, dass die Rüstungsindustrie den Verlust der wertschöpfenden und innovativen Wirtschaft in Chemie, (Werkzeug) Maschinenbau, Autoindustrie und allen anderen nicht wettmachen kann.
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