Der Parteienstaat der Selbstbedienung für seine Classe Politique kennt nur ein Ziel: noch mehr vom selbst verdienten Geld der nicht vom Staat – mit ihren Steuern – bezahlten Bürger. Der Rest ist Propagandanebel. Wie jetzt beim Spritpreistrick.
Das Koalitionsgeraufe am Wochenende in der Berliner Villa Borsig sei vor Abbruch und Vertagung gestanden, weiß der Spiegel von Koalitionären. Zusammengerauft habe man sich, weil man ohne „Entlastungssignal“ nicht vor die Bürger hätte treten können. Die Energiesteuer um 14,04 Cent pro Liter senken, was die Mehrwertsteuer mitsenkt auf zusammen 17 Cent brutto pro Liter. Gelten soll das vom 1. Mai bis 30. Juni. ob und wieviel die Mineralölkonzerne weitergeben? Lotterie. Aus der Sicht der Steuereintreiben Parteienstaates ist das ein Verzicht auf 1,5 Milliarden Einnahmen. Die er sich selbstverständlich nicht nur wiederholt, sondern bei der Gelegenheit erhöht. Wie immer. Diesmal sind die Losungsworte „Übergewinnsteuer“ und Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Senkung der Einkommensteuer.
Die demoskopische Unzufriedenheit mit Kanzler Merz hat diese Woche einen neuen Tiefpunkt: Nur noch 18 Prozent (-2) kreuzen aktuell „mit seiner Arbeit zufrieden“ an, 80 Prozent (+2) hingegen nicht. Erstmals ist auch eine Mehrheit (52 Prozent) der CDU/CSU-Anhänger mit der Arbeit von Merz unzufrieden.
Die AfD ist bei Forsa für RTL und ntv mit unverändert 26 Prozent wieder vor der Union. CDSU verlieren zwei Prozentpunkte auf 24, den schlechtesten Wert seit der Wahl. SED-Die Linke von 10 auf 11 Prozent. Die Grünen (15 Prozent) und die SPD (12 Prozent) unverändert.
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