Münchner Sicherheitskonferenz: kein Wintermärchen, eher Kindskopf-Komödie

vor 5 Monaten

Münchner Sicherheitskonferenz: kein Wintermärchen, eher Kindskopf-Komödie
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein Bild kommt dem Beobachter immer öfter in den Sinn. Das Kleinkind lautstark und mit allen Vieren strampelnd, weil es nicht kriegt, was es will.

Das Wirkliche der Münchner Sicherheitskonferenz zuerst. Kanzler Merz hat nach dts gestern am Rande US-Außenminister Rubio getroffen – etwa eine halbe Stunde – wie andere Außenminister auch. Die Konferenz selbst danach.

Merz, also der politische Urenkel, erinnerte in seiner Eröffnungsrede den störrischen Großvater Vereinigte Staaten an die Bedeutung seines transatlantischen Kindes NATO: „Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, auf dem die Nato gründet. Im Zeitalter der Großmächte werden auch die USA auf dieses Vertrauen angewiesen sein … Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind.“

Nach der Absage von Vizepräsident JD Vance glaubte Merz, seine große Stunde  hätte geschlagen. München wäre seine große Bühne. Aber die Sicherheitskonferenz hat sich selbst verzwergt und dieses Jahr noch mehr Zwerge eingeladen.

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