Theater statt Führung: Wie die Koalition das Land ruiniert

vor 3 Monaten

Theater statt Führung: Wie die Koalition das Land ruiniert
Bildquelle: Tichys Einblick

Großer Gott, sie haben sich ganz gar schrecklich gekracht, der Friederich und der Lars. Und der SPIEGEL, der das vom Friedrich oder vom Lars oder von einem anderen Mitbewohner der Koalitions-WG zugeflüstert bekommen hat, schrieb mit zitternder Feder, dass sie ganz doll laut geworden sind, der Friedrich und der Lars. Wo sie doch beide so sensibel sind, so ganz neuer Mann. Aber vielleicht haben sie sich auch nur um den Rest der Pizza gestritten, den der Markus übrig gelassen hatte. Oder sie haben sich den Streit nur ausgedacht, während sie den Kinderkanal oder Funk geschaut haben, damit die Leute „da draußen“, außerhalb der Villa Borsig am Tegeler See, außerhalb der Regierung denken, die ringen hart um Deutschlands Zukunft. Wobei eigentlich die Frage entsteht, wozu der Koalitionsausschuss keine 21 Kilometer vom Bundeskanzleramt Kosten verursachen und in der Villa Borsig tagen muss, anstatt im Kanzleramt oder im Bundesfinanzministerium, das Lars Klingbeil möglicherweise gern in Vizekanzleramt umbenennen möchte.

Schalten wir uns also in die nette SPIEGEL-Telenovela unter dem Titel Neues aus der WG Klingbeil Merz ein, die entweder in Gute Zeiten, Schlechte Zeiten – gute Zeiten für Politiker, schlechte Zeiten für das Volk, oder in Verbotene Liebe umbenannt werden wird.

Nachdem die Koalition in dem einen Jahr, in dem sie nun schon regiert, sich gut selbst und die Welt außerhalb Deutschlands versorgt und dabei große Schulden aufgenommen hat, trieb sie das Land in die Rezession und machte Deutschland in der Welt endgültig lächerlich. Zugleich vergrößerte sie durch die Fortsetzung der Politik der Ampel die Probleme im Land und trieb die De-Industrialisierung weiter voran. Ebenso zeigte sie sich sehr schnell darin, externe Schuldige für das Desaster, das sie intern anrichtete und durch die demokratischen Medien, die Ulbricht schon demokratische Presse nannte, verbreiten ließ, ins Land hinauszuposaunen. Nun wollte sie endlich den ganz großen Reformplan der Öffentlichkeit vorstellen. Denn die Öffentlichkeit fragt sich immer häufiger, was die Damen und Herren für das viele Geld, was sie bekommen, aber nicht verdienen, eigentlich tun.

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