Kanzler Merz erhält nach Mitteilung des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Wolfgang Ischinger „in Abänderung unseres üblichen Programms“ das erste Wort zur Eröffnung am Freitag. „Ich denke, der Bundeskanzler will damit auch in dieser Eigenschaft sozusagen den Ton setzen, indem er gleich als erster auftritt“, sagte Ischinger vor Journalisten in Berlin. Regierungssprecher Kornelius wollte hierin nichts besonderes erkennen, in den 30 Jahren, die er bei der MSC dabei war, habe „sehr, sehr häufig“ der deutsche Bundeskanzler eröffnet. – Da irrt Kornelius. Das hat noch kein Kanzler getan, gesprochen ja, aber nicht eröffnet. – „Der Bundeskanzler freut sich auf die Gelegenheit, auch diese Bühne zu nutzen, um die Position der deutschen Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Außenpolitik kenntlich zu machen“, sagte Kornelius. – Das mit dem Freuen ist glaubhaft. Ob das mit dem „Kenntlichmachen“, wird sich zeigen.
Ob in München bei der MSC über Deutschland, Frankreich, Grobritannien und die EU gesprochen wird, die in China die Zensur kritisiert, sie aber in Europa selbst vorantreibt, darf bezweifelt werden.
Ob Merz, der keine CDU mehr hat, oder Klingbeil-Bas, die blind für die alte, gute SPD sind, von den reaktionären Grünen zu schweigen, um eines kümmern sie sich alle nicht, sofern sie es überhaupt wissen: 1914 war Deutschland in 90 Prozent der Wissenschaftsfelder und industriellen Anwendungen weltweit führend. Heute ist China in 90 Prozent der Wissenschaftsfelder weltweit führend. Deutschland wird in der Wissenschaft gar nicht mehr Ernst genommen.
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