Friedrich Merz, für den sich ohne seinen Anklatscher Philipp Amthor im Stile eines Duracell-Hasen bei seinem Besuch beim Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern wohl kaum eine Hand zum Applaus gerührt hätte, hielt eine belanglose Rede, reihte fast 40 Minuten Phrase an Phrase und wahrscheinlich hätte man diese Rede verflüssigen, abfüllen und als Schlafmittel verkaufen können.
Doch zeigte Merz, wie ungeeignet er als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist, dass er die Geschichte genauso wenig kennt wie die Gegenwart. Er brach mit dem Tabu, dass man den Holocaust als „schlimmstes Unrecht unseres Landes …, das es in der Geschichte jemals gegeben“ hat, nicht dadurch verharmlosen und banalisieren darf, indem man den Holocaust in der tagespolitischen, in der parteipolitischen Auseinandersetzung und im Wahlkampf instrumentalisiert.
Wörtlich sagte Merz nach circa 8 Minuten mit Blick auf die AfD, dass sie „in der Tradition des schlimmsten Unrechts unseres Landes steht, das es in der Geschichte jemals gegeben hat“. Damit kann nur der Holocaust gemeint sein.
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