Mehr deutsche Musik im Radio: Mario Voigts Staatskanzlei bestätigt Einsatz von KI bei absurd formuliertem Gastbeitrag

vor etwa 2 Monaten

Mehr deutsche Musik im Radio: Mario Voigts Staatskanzlei bestätigt Einsatz von KI bei absurd formuliertem Gastbeitrag
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Die Ministerpräsidenten Mario Voigt und Sven Schulze haben in der Welt einen Gastbeitrag mit absurd klingenden Formulierungen veröffentlicht und mehr deutsche Musik im Radio gefordert. Einige Stellen erinnern dabei an typische KI-Wendungen wie „Diese Kontinuität ist keine Nostalgie. Sie ist Argument.“ Eine Sprecherin der Thüringer Regierung bestätigte nun gegenüber der Magdeburger Volksstimme den Einsatz von KI-Anwendungen.

Ein Problem sieht sie darin nicht: Wie bei der Arbeit der Staatskanzlei sonst auch seien „moderne digitale Werkzeuge, darunter KI-Anwendungen“ verwendet worden. „Dass einzelne Formulierungen oder sprachliche Wendungen durch digitale Hilfsmittel angeregt oder verbessert werden, ist ein zeitgemäßer Einsatz dieser Technologien.“ Die inhaltliche Ausgestaltung und die Argumente würden aber von den beiden Autoren stammen.

Die Ministerpräsidenten von Thüringen und Sachsen-Anhalt fordern in ihrem Gastbeitrag die Ausspielung von mehr deutscher Musik. „Drei Prozent. So viel deutschsprachige Musik läuft heute noch im privaten Radio“, heißt es zu Beginn. 2013 seien es noch zehn Prozent gewesen. „Musik ist mehr als Unterhaltung. Sie ist Sprache, Identität, kulturelles Selbstverständnis. Sie sagt uns, wer wir sind.“ Es gehe um die Frage, wie hörbar dieses „Wir“ sei.

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