Matthias Heine beschäftigt sich seit Jahren mit der deutschen Sprache – als Feuilleton-Redakteur bei der Tageszeitung Die Welt und auch als Buchautor. Bereits zwölf Titel hat der 64-Jährige veröffentlicht und dabei verschiedene Aspekte der deutschen Sprache unter die Lupe genommen. Im Gespräch mit Ralf Schuler analysiert Heine, wie Politik und Gesellschaft unsere Sprache verändern. Und wie Sprache auch Auswirkungen auf Realitäten haben kann.
Im Gespräch geht Matthias Heine mit Gender-Sternchen und vorauseilender Geschlechtsneutralität hart ins Gericht. Manche Leute hätten seiner Ansicht nach das Gefühl, die „deutsche Sprache sei ein Inklusionshindernis, ein Hindernis auf dem Wege zu mehr Gerechtigkeit.“ Teilweise sei sogar von „Männersprache“ die Rede.
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