ZDF-Talkmaster Markus Lanz schlägt sich in der Debatte um Meinungs- und Pressefreiheit auf die Seite von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Es seien „Fake News“, wenn man Günther den Vorwurf mache, er wolle Medien wie NIUS zensieren oder schlimmstenfalls sogar verbieten.
Lanz sagte in seiner Sendung am 14. Januar: „Das ist totaler Quatsch.“ Und weiter: „Nein, nein, nein, das hat er alles nicht gesagt.“ Lanz dann: „Fake News. Die Debatte ging um die Frage: Social Media regulieren, zensieren und im Zweifel sogar verbieten? Social Media! Wir haben nicht über NIUS gesprochen.“
NIUS belegt nun anhand des ganzen Ausschnitts und mithilfe von Timecodes aus der Lanz-Sendung mit Daniel Günther am 7. Januar 2026, dass Lanz sich an dieser Stelle mit der radikalen Unwahrheit hinter den CDU-Politiker stellt. (Am Ende des Textes finden Sie die gesamte Szene im Video).
Die Diskussionsrunde bei Markus Lanz am 7. Januar 2026
Eigentlich hatte sich die gesamte Sendung mit der Frage beschäftigt, wie der CDU-Politiker Daniel Günther mit der AfD umzugehen gedenkt und welche Rolle dabei die Brandmauer spielt. Insgesamt dauerte die Sendung 1 Stunde und 17 Minuten. Erst zum Ende der Sendung kommen das Thema Social Media und schließlich auch NIUS auf – beides bringt Daniel Günter von sich aus ins Spiel.
Günther: „Wir lassen zu, dass wir über Social Media, über die Tech-Konzerne unsere Bevölkerung infiltrieren.“ Dann lobt Günther sich selbst dafür, dass in seinem Bundesland nichts mehr über die großen Tech-Konzerne aus den USA laufen würde. Günther weiter: „Das ist ein Kampf, den wir führen müssen – und das ist nicht nur die AfD.“
Günther bringt also selbst die Rolle von sozialen Medien in die Debatte. Er spricht erstmals von „Kampf“ und davon, dass besagte Unternehmen es nicht gut meinten mit der Demokratie.
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