Bei Maischberger: Boris Palmer sieht schwarz und hofft auf Grün

vor 4 Monaten

Bei Maischberger: Boris Palmer sieht schwarz und hofft auf Grün
Bildquelle: Tichys Einblick

Boris Palmer, von den Grünen einst verstoßen und seit seinem Parteiaustritt politisch heimatlos, macht bei Maischberger eine klare Ansage, ohne eine klare Ansage zu machen. Ob er unter dem vermutlich nächsten Ministerpräsidenten Cem Özdemir selbst ins Kabinett eintreten werde, will er trotz wiederholten Nachhakens nicht verraten. „Ich will die Frage einfach gar net beantworten. Sie können die jetzt in fünf Varianten stellen, ich beantworte die nicht.“

Seine Heimat malt er in trostlosen Farben: „Der Bosch schmeißt zigtausend Leute raus. Die Mittelständler sind in einer Insolvenzwelle, in den kommunalen Haushalten sind Löcher bis zum Erdmittelpunkt. Stuttgart verliert die Hälfte seiner Gewerbesteuer. Das muss man sich mal klarmachen. Wir stehen in einer Debatte, wo es heißt: Werden wir das neue Ruhrgebiet? Das neue Detroit?“

Immer wieder versucht Maischberger, Palmer seine Ministerambitionen zu entlocken. Hubertus Meyer-Burkhardt auf dem Journalistenpanel hatte zuvor geraunt, das sei ja wohl offensichtlich, denn sonst würde Palmer ja gar nicht in eine Talkshow gehen. An diese These will die Moderatorin erinnern, kommt jedoch leicht ins Straucheln. „Der Herr Hubertus“ habe gesagt, setzt sie an, nur um wenig später Dietmar Bartsch als „Herr Ramelow“ anzusprechen.

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