Der Terroranschlag auf feiernde Menschen in Bielefeld endet für den Täter mit der Höchststrafe: Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte den 36-jährigen Syrer Mahmoud M. zu lebenslanger Haft. Die Richter sprachen ihn wegen vierfachen versuchten Mordes schuldig. Zudem stellten sie die besondere Schwere der Schuld fest und ordneten anschließende Sicherungsverwahrung an.
Damit folgte das Gericht im Wesentlichen der Forderung der Bundesanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten vorgeworfen, aus radikal islamischer Motivation gehandelt und möglichst viele Menschen töten zu wollen. Wegen seiner Gesinnung sei Mahmoud M. weiterhin gefährlich, seine Prognose sei ausgesprochen ungünstig. Die Verteidigung hatte dagegen auf eine schwere Kindheit und eine vom psychiatrischen Gutachter festgestellte Depression verwiesen. Sie hatte eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren beantragt.
Auch mit diesem Foto suchte die Polizei nach dem Täter.
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