Alles nur halb so wild bei Lanz

vor etwa 1 Jahr

Alles nur halb so wild bei Lanz
Bildquelle: Tichys Einblick

Ursula von der Leyen muss sich einem Misstrauensvotum stellen, wegen Intransparenz und Missmanagement in der Corona-Politik. Bei Lanz springen für die Präsidentin der Europäischen Kommission die Gäste in die Bresche. Eine „kleine rechte Partei“ habe einen Misstrauensantrag gestellt.

Alles ein „Verschwörungsnarrativ“ – die Chefredakteurin des „RedaktionsNetzwerks Deutschland“ Eva Quadbeck erinnert daran, dass das „ja wilde Zeiten“ waren, und wer weiß, ob diese SMS wirklich existiert haben. Ach ja, und die Sache mit Jens Spahn – Masken für Milliarden, war doch nur in „guter Absicht“ geschehen. Frau von der Leyen konnte sich bis jetzt einfach nicht gut genug erklären, so Quadbeck. Linken-Politiker Dietmar Bartsch plädiert für mehr „Transparenz“, das würde dann sicher jeder verstehen. In dieser wilden Zeit war nun mal der Druck sehr groß – also alles halb so wild.

Für Strack-Zimmermann ist gefährlich, dass eine kleine Partei die Vertreterin des linksliberalen CDU-Flügels angreift. Auch wenn keiner der Gäste an den Erfolg des Misstrauensvotums glaubt, sei der Schaden schon angerichtet. Die ganze Sache ist „dramatisch“, dabei würde Deutschland doch unter Kanzler Merz in Brüssel endlich wieder besser dastehen. „Und die finden es gut, dass wir richtig Schulden machen, ja?“ fragt Lanz kritisch. „Die sind total überrascht“, so Strack-Zimmermann. Es bestehe „freudige Erregung, dass Deutschland endlich mehr Geld für die Verteidigung in die Hand“ genommen hat – „also, eine Billion, ich meine, das sind eine Menge Nullen“.

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