Scheidender Ministerpräsident Kretschmann gibt bei Lanz Atom-Fehler zu

vor 2 Monaten

Scheidender Ministerpräsident Kretschmann gibt bei Lanz Atom-Fehler zu
Bildquelle: NiUS

Mitten in der Energiekrise hat Deutschland die letzten Atomkraftwerke vom Netz genommen. Baden-Württembergs scheidender Regierungschef Winfried Kretschmann räumt in der Talkshow „Markus Lanz“ ein, dass man die Meiler noch ein paar Jahre hätte laufen lassen sollen.

Am Dienstagabend wurde Kretschmann, Deutschlands erster und bis zum Amtsantritt seines Parteikollegen Cem Özdemir einziger grüner Ministerpräsident, vom Moderator auf die Energiekrise angesprochen. Markus Lanz wollte von Kretschmann wissen, ob es ein Fehler gewesen sei, die Atomkraftwerke so schnell abzuschalten.

Der Grüne verneinte dies zunächst, räumte dann aber doch selbstkritisch ein: „Wir hätten überlegen können, ob man die bestehenden nicht noch mal auf Jahre hin länger laufen lässt. Das hätte man machen können.“ Ob man das nicht sogar hätte machen müssen, wollte der Moderator von dem 77-Jährigen wissen. Darauf Kretschmann, dessen Partei jahrzehntelang auf den Ausstieg aus der Kernkraft hingewirkt hat: „Ja. Hätte man aus heutiger Sicht auch machen müssen.“

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