Bundesregierung halbiert Konjunkturprognose – der Finanzminister freut sich über neue Schulden

vor 3 Monaten

Bundesregierung halbiert Konjunkturprognose – der Finanzminister freut sich über neue Schulden
Bildquelle: Tichys Einblick

Prognosen zur deutschen Konjunktur sind deprimierend. Zum einen verdecken sie, was sich tatsächlich im Maschinenraum der Ökonomie ereignet, zum anderen werden sie seit Jahren regelmäßig nach unten revidiert. In Berlin – dies gilt für die Politik und ihre staatsnahen Wirtschaftsinstitute gleichermaßen – regiert angesichts des ökonomischen Verfalls wohl nur noch das Prinzip Hoffnung.

Auch die am Mittwoch vorgestellte Frühjahrsprojektion des Bundeswirtschaftsministeriums bildete keine Ausnahme. Die bereits zuvor auf ein Prozent geschrumpfte Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft wurde von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf 0,5 Prozent für das laufende Jahr zusammengedampft.

Es ist unbestreitbar: Die andauernden Korrekturen der Wirtschaftsprognosen legen die tendenziöse Berichterstattung und Analyse über die tatsächliche Lage der Wirtschaft offen. Mit rationaler ökonomischer Analyse haben diese Prognosen nur noch am Rande zu tun. Oder wie lässt es sich erklären, dass zu keiner Zeit weder beim Bundeswirtschaftsministerium noch in den Fachmedien oder gar den Wirtschaftsforschungsinstituten diskutiert wird, dass es sich lediglich um einen statistischen Effekt handelt, der dafür sorgt, dass Deutschland überhaupt noch ein positives Wachstum ausweist?

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