Das Comedia-Theater in Köln gibt sich weltoffen: Regenbogen im Instagram-Profil, Workshops gegen Einsamkeit und Ausgrenzung – alles weitgehend steuerfinanziert. Hier sollte die Kolumnistin und Buchautorin Mirna Funk am 12. Juni im Rahmen einer Philosophieshow auftreten. Doch das Theater sagte den Auftritt ab. Der Grund: Die Autorin passe nicht zum Verhaltenskodex der Bühne.
Geplant war ein Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner über Körperbilder und weibliche Selbstbestimmung. Doch daraus wurde nichts. Das Event wurde verlegt, weil das Comedia-Theater Mirna Funk nicht auftreten lassen wollte. Manuel Moser, der künstlerische Leiter und zweite Geschäftsführer des Theaters, sagte dem Kölner Stadtanzeiger, mehrere ihrer Äußerungen seien pauschalisierend und bestimmten Menschengruppen gegenüber diskriminierend. Konkret geht es unter anderem um eine Welt-Kolumne Funks vom Dezember 2024.
Darin schrieb die 45-Jährige:
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