Klingbeils Weg in die Staatswirtschaft über den staatlichen Wohnungsbau

vor 4 Monaten

Klingbeils Weg in die Staatswirtschaft über den staatlichen Wohnungsbau
Bildquelle: Tichys Einblick

Einst könnte es heißen, der Lars war’s. Die SPD, die kaum noch jemand wählen will, sucht ihr Heil unter großem Getöse und großer publizistischer Unterstützung in der Errichtung des Sozialismus. Eisbrecher hierfür soll der Wohnungsbau sein. Der Genosse Klingbeil will „im großen Stil“ Wohnungen bauen und dafür eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft gründen – natürlich unter Verschwendung erheblicher Steuermittel. Nur hat der Mann nicht die geringste Ahnung, was er da tut. Denn eine staatliche Wohnbaugesellschaft wird nicht effizienter und schon gar kostengünstiger arbeiten als eine private Wohnbaugesellschaft. Im Gegenteil. Sie hat nur einen Vorteil, sie kann Verluste produzieren, so viel sie will, weil der Steuerzahler die Verluste ausgleicht – und sie wird auch Verluste produzieren. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit neue Posten für verdiente Genossen geschaffen.

Deshalb verdecken Klingbeils Potjomkinsche Dörfer, auf deren Wände das Wort Reform steht, nur ein einziges großes Loch, Klingbeils Haushalt, und alles, was gerade wohltönende Namen bekommt, wie Reform, was mit hohlem Pathos mit der Agenda 2010 verglichen wird, erfüllt nur einen einzigen Zweck, die Mittelschicht zu schröpfen, sie auszurauben. Denn Klingbeil benötigt Geld, unter anderem für eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft. Dass sie sich nicht selbst tragen wird, sondern wie die staatlich finanzierte EEG-Wirtschaft am Steuertropf hängen wird, ist klar.

Doch ein zweites kommt hinzu. Als in der DDR am 2. Oktober 1973 vom Zentralkomitee der SED auf seiner 10. Tagung das Wohnungsbauprogramm beschlossen wurde, wurde das Ziel ausgegeben, das Wohnungsproblem als soziales Problem zu lösen. Das hieß, dass jeder eine, aber nicht seine Wohnung bekommen wird. Mit der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft kommt auch die staatliche Wohnraumbewirtschaftung und die staatliche Wohnraumverteilung. Diese staatliche Wohnungsverteilung war an bestimmte Kriterien gebunden. In der DDR gehörten zu den Kriterien die Größe der Familie beispielsweise.

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