Marie-Agnes Strack-Zimmermann spricht sich für eine dauerhafte Präsenz der NATO auf Grönland aus. Genauer hält die Europaabgeordnete der FDP einen Einsatz der Bundeswehr nicht für ausgeschlossen – als Gründe nannte sie gegenüber dem Spiegel etwa den Klimawandel und Donald Trumps Machtansprüche auf die Insel im Nordatlantik.
Strack-Zimmermann, die auch Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses ist, sprach von einer akuten Bedrohungslage, weil „die natürliche Barriere, das Eis, aufgrund des Klimawandels schmilzt und es dadurch möglich wird, dass russische sowie chinesische Schiffe in den Nordatlantik vordringen können“. Ein militärischer Einsatz sei deshalb „unerlässlich“.
Und „um den USA zu signalisieren, dass sie dort kein alleiniges Hoheitsrecht haben, sondern dass es unserer aller Verantwortung bedarf“, müssten mehrere europäische Staaten Soldaten auf die größte Insel der Welt schicken, erklärte die FDP-Politikerin und fügte hinzu, dass auch deutsche Soldaten Teil des Einsatzes sein sollten, wenn die „Bundeswehr über entsprechendes fachliches Potenzial verfügt“.
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