Wieder ein Gesetz mehr, wieder mehr Bürokratie-Irrsinn: Bayern wird ab Juli 2026 den „Wassercent“ erheben, so hat es das Kabinett kurz vor der Sommerpause beschlossen. Zehn Cent je Kubikmeter müssen Verbraucher dann bezahlen, Freimengen und Ausnahmen gibt es für Wasserversorger, Landwirte und Unternehmen mit eigenen Brunnen.
„Klimaschutz ist uns sehr wichtig. Die Folgen des Klimawandels treffen Bayern insbesondere bei Wasser und Wetter“, schrieb Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf X, nachdem das Kabinett in der letzten Sitzung vor der Sommerpause die Einführung des Wassercent beschlossen hatte.
Ziel sei es, Wasser zu sparen, das Grundwasser zu schützen, „die Wasserverteilung zu optimieren“ und den Hochwasserschutz weiter zu verbessern. Die jährlichen Einnahmen von 80 Millionen Euro werden laut Söder für die „Wasservorsorge“ und den Hochwasserschutz eingesetzt.
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