Tausende Firmen rutschen aktuell in die Pleite, das Wirtschaftswachstum liegt bei null, die deutsche Autoindustrie schließt Werke oder verlegt ihre Produktion nach Ungarn – aber der Bundesregierung bleibt noch Zeit, sich um den Flatus einer Milchkuh und dessen angeblichen Einfluss auf den Klimwandel zu kümmern: Die Koalition arbeitet derzeit an einem umfangreichen „Klimaschutzprogramm 2026″, das den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 ebnen soll.
Im 331-seitigen Papier, aus dem nun die BILD zitiert, finden sich mehrere Punkte, die für Kopfschütteln sorgen könnten: So sollen schon ab 2035 – also in wenigen Jahren – nur noch E-Autos zugelassen werden. Bis 2040 müssten sie 70 Prozent des Pkw-Bestands ausmachen.
Förderungen für E-Auto-Käufe – bis zu 6000 Euro für Geringverdiener mit Kindern – klingen verlockend, werden jedoch den Staatshaushalt zusätzlich belasten. Aber: Nur 350 Schnellladesäulen für E-Lkw sind für ganz Deutschland geplant, und die Fortsetzung der Mautbefreiung für sie wird keine große Veränderung im Straßenbild bringen.
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